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RundreisenUnbekanntes Turkmenistan

1. Tag, Schweiz - Aschgabat

Am Nachmittag Flug mit Turkish Airlines via Istanbul nach Aschgabat.

2. Tag, Aschgabat

Am frühen Morgen Ankunft in Aschgabat und Transfer zum Hotel. Zimmerbezug und Zeit um sich von der Anreise zu erholen. Nach dem Frühstück besuchen Sie als erstes den Tolkuchka-Basar, einer der grössten und buntesten Märkte in ganz Mittelasien. Am Sonntag ist das Treiben besonders rege und das Warenangebot am grössten. Auf dem Tiermarkt werden hunderte von Schafen und Ziegen, dutzende Kamele und viele Kleintiere den potentiellen Käufern präsentiert. Rückfahrt nach Aschgabat und Stadtbesichtigung: der Unabhängigkeitspark, die Statue des ersten turkmenischen Präsidenten, der Neutralitätsbogen, das Wahrzeichen Aschgabats und das Nationalmuseum. Anschliessend Fahrt in das 20 Kilometer westlich von Aschgabat gelegene Nisa. Als hier 1930 gründliche archäologische Forschungen begannen, fand man heraus, dass es sich bei den Überresten um eine Residenz aus der Partherzeit handelt. Wahrscheinlich wurde Alt-Nisa im 2. Jahrhundert v. Chr. besiedelt.

3. Tag, Aschgabat - Serdar

Fahrt nach Serdar und unterwegs Besuch von Kiptschak. Ende 2004 wurde hier die grösste Moschee Turkmenistans fertiggestellt. Der prachtvolle Bau aus feinstem Marmor und Granit mit seiner imposanten vergoldeten Kuppel wurde an der Stelle des Ortes errichte, an der im Jahr 1948 die Mutter und zwei Brüder Turkmenbashis, beim schwersten Erdbeben in der jüngeren Geschichte Turkmenistans ums Leben kamen. Neben der Moschee befindet sich auch ein Mausoleum in dem die Gebeine des Vaters, der Mutter und der zwei Brüder des Präsidenten beerdigt sein sollen. Die vier Kenothape tragen die Namen der Verstorbenen. Auch Präsident Turkmenbashi wurde hier bestattet. Danach haben Sie die Möglichkeit im heissen Thermalwasser des unterirdischen Sees Köv Ata zu baden. Weiterfahrt entlang der Kopet Dag Berge zum Dorf Nokhur, einem einzigartigen Ort, denn hier konnten sich die Bewohner ihre einmalige Kultur erhalten. Sie statten einer kleinen Seidenweberei einen Besuch ab und besichtigen den örtlichen Friedhof. Anschliessend Fahrt in ihr Gästehaus.

4. Tag, Serdar - Balkanabat

Am Morgen Fahrt zur faszinierenden Mondlandschaft unweit dem Dorf Karakala und Weiterfahrt nahe der iranischen Grenze nach Dekhistan. Die Archäologischen Ausgrabungen brachten zutage, dass die Gegend um Dekhistan bereits 3000 Jahre v. Chr. von Menschen besiedelt war. Die Stadt war einst eine blühende mittelalterliche Stadt auf der Seidenstrasse die Persien mit den arabischen Ländern verband. Zwei Minarette beherrschen heutzutage das Bild von Dekhistan: das 20 Meter hohe Minarett Abu-Jafar Akhmed und das zweite Minarett, das etwa 200 Jahre später errichtet wurde. Sieben Kilometer nördlich von Dekhistan sind auf einem Friedhof namens Mashat noch die Überreste von fünf halbzerstörten Mausoleen aus dem 11. Bis 12. Jahrhundert zu besichtigen. Am frühen Abend Ankunft in Balkanabat.

5. Tag, Balkanabat - Gözli Ata

Etwa 160 Kilometer nördlich von Balkanabat liegt inmitten der Wüste eine der heiligsten Pilgerstätten Turkmenistans. Von der Asphaltstrasse führt eine etwa neun Kilometer lange Sandpiste hin zu den Mausoleen, die inmitten eines Canyons aus orangerotem Kalkstein liegen. Gözli Ata war ein berühmter Sufi-Lehrer des 12. Jahrhunderts. Er bereiste viele arabische Länder und gründete hier eine Sufi Schule. Weitere 60 Kilometer nördlich erheben sich aus dem Nichts beeindruckende Kalksteinfelsen. Wahrscheinlich handelt es sich bei diesen Felsen um Überreste riesiger Korallenriffe aus dem Urmeer Tetis. Vom Plateau bietet sich ein fantastischer Blick hinab in die Canyons. Auf der Rückfahrt nach Gözli Ata besuchen Sie das Mausoleum von Kemal Ata und können die vulkanischen Gesteinsformationen in der Umgebung bewundern.

6. Tag, Gözli Ata - Turkmenbaschi

Wenn es die Zeit erlaubt, besichtigen Sie unterwegs den Mollagara Salzsee bevor Sie in Turkmenbaschi ankommen. Die Stadt ist das administrative Zentrum des Welayates Balkan. 60000 Menschen leben in der 560 Kilometer von Aschgabat entfernten Stadt am Kaspischen Meer. Sie besuchen den Hafen von Turkmenbaschi, den Fischmarkt, die russisch-orthodoxe Kirche und das Bahnhofsgebäude, ein hübscher, verspielter Bau aus dem 20. Jahrhundert. Weiterfahrt in den Badeort Awaza, wo Sie heute übernachten.

7. Tag, Turkmenbaschi - Dashogus

Vormittag zur freien Verfügung. Transfer zum Flughafen in Turkmenbaschi und am Nachmittag Flug nach Dashogus. Nach Ankunft Besuch des Basars und Zeit für eine kleine Einkaufstour.

8. Tag, Dashogus - Darwaza

Die Stadt Dashogus ist das administrative Zentrum des Welayates Dashogus. Früher gehörte die Stadt und ihre Umgebung zum Reich Choresm. Viele historische Monumente im Welayat, besonders in der Stadt Konya Urgench (UNESCO-Weltkulturerbe), zeugen von der grossen Vergangenheit des Choresm-Reichs. Sie besichtigen die imposanten restaurierten Überreste aus dieser Zeit, unter anderen mehrere Mausoleen, die Stadtmauer und das Minarett. Etwas entfernt erhebt sich ein Hügel, der einst die Zitadelle der Stadt war. Der Hügel trägt den Namen Kyrk Molla - 40 Mullahs - und gehört zu den bekanntesten Pilgerstätten Turkmenistans. Von oben hat man einen guten Überblick über das gesamte Ruinenfeld. Anschliessend geht es weiter in die Wüste zum spektakulären, brennenden Gaskrater von Darwaza. Bei Erdgasbohrungen stürzte das Gestein ein und es entstand ein Krater von ca. 200 Meter Durchmesser und ca. 50 Meter Tiefe, der sich später entzündete. Besonders nachts bietet er ein gigantisches Schauspiel. In sicherer Entfernung werden die Zelte aufgeschlagen und ein BBQ Abendessen für Sie zubereitet.

9. Tag, Darwaza - Murzachirla

Heute fahren Sie in den Osten, mitten hinein in die Wüste. Zuerst besuchen Sie die Oase Damla, wo ca. 80 Familien das ganze Jahr überleben. Auch eine Grundschule gibt es hier. Die Frauen sind vornehmlich mit Teppichfilzen beschäftigt, die Männer kümmern sich um Vieh und die enorm wichtigen Kamele. Es ist wirklich erstaunlich wie hier auf archaische Weise gelebt und überlebt wird. Am Nachmittag Weiterfahrt in die Oasa Murzachirla. An einem schönen Platz in den Sanddünen wird ihr Camp für die Nacht errichtet. Übernachtung im Zelt.

10. Tag, Murzachirla - Mary

Eine lange und abenteuerliche Fahrt erwartet Sie heute. Als erstes besuchen Sie die die Wüstensiedlung Akmolla, bevor es in die im Murgab-Fluss-Delta gelegene, bedeutende archäologische Ausgrabungsstätte Gonur Depe weitergeht. Hier kann man am besten die frühzeitliche Kultur der Hauptstadt Margianas nachvollziehen. Die Mauerreste, die Zitadelle auf welcher der herrschaftliche Palast errichtet war sowie eine ausserhalb entdeckte Nekropole lassen sich sehr gut studieren. Da Sie am Abend in Mary übernachten geht die Fahrt schon bald wieder weiter. Nach einem Tag unterwegs im Allradfahrzeug und den Tagen in der Wüste geniessen Sie heute Abend endlich wieder eine heisse Dusche.

11. Tag, Mary - Aschgabat

Nach dem Frühstück Fahrt zu Merw (UNESCO-Weltkulturerbe). Neben Bagdad, Damaskus und Kairo war Merw einst eine der grössten Städte in der islamischen Welt und ein wichtiges Handelszentrum der Seidenstrasse. Merw ist in seiner Anlage einzigartig. Die Stadt besteht aus einer Reihe mehrerer, im Laufe der Jahrhunderte nichtübereinander - wie allgemein üblich - sondern nebeneinander erbauten Städte. Am Nachmittag Flug zurück nach Aschgabat und Zeit zur freien Verfügung. Am Abend geniessen Sie ein Abschiedsessen in einem traditionellen Restaurant und erleben ein letztes Mal Aschgabat bei einer City by Night Tour.

12. Tag, Aschgabat - Schweiz

Am Morgen Transfer zum Flughafen in Aschgabat und Rückflug mit Turkish Airlines via Istanbul nach Zürich. Am Nachmittag Ankunft in Zürich.

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