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RundreisenZeitreise auf historischer Route – die klassische Rundreise in 4* / 5* Hotels

Geschichte zum Anfassen: Neugierig auf eine der ersten Weltreiche der Geschichte, auf die Ruinen in Persepolis, die Türme des Schweigens in Yazd, auf blau schimmernde Moscheenkuppeln, Minarette und Prachtbauten in Isfahan? Oder ist es vielleicht die märchenhafte Atmosphäre, welche Ihre Sinne weckt? Lassen Sie sich verzaubern: Das faszinierende Morgenland verbirgt 1001 Geschichten. Auf unserer klassischen Rundreise auf historischer Route erleben Sie geschichtliche, kulturelle sowie menschliche Höhepunkte. Die landschaftliche Vielfalt mit kargen Hochebenen, fruchtbaren Tälern und hohen Gebirgsketten hinterlässt unvergessliche Eindrücke und macht den besonderen Reiz dieser Reise aus. Unsere Iran Reisen entführen Sie in eine Welt fernab des gewohnten Alltags und zeigen Ihnen die faszinierendsten Orte. Lassen Sie sich von der persischen Architektur aus Vergangenheit und Gegenwart beeindrucken währenddem Sie wunderbaren Erzählungen aus dem Morgenland lauschen. Die verträumte Stadt Shiraz mit ihren herrlichen Paradiesgärten wird Sie beeindrucken, ebenso die geschichtsträchtigen Ruinen von Persepolis und Pasargadae. Gewinnen Sie Einblicke in den Islam und Zoroastrismus in Yazd. Aber allem voran wird Sie die Schönheit Isfahans verzaubern! Vergessen Sie trotzdem nicht die moderne und emsige Hauptstadt Teheran. Lassen Sie sich Zeit im Iran: bei einer Teepause oder einem Bummel auf dem Basar werden Sie sich über die Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Iraner freuen.

1. Tag, Donnerstag: Zürich – Doha – Shiraz

Abends Linienflug mit Qatar Airways nach Doha mit Anschlussflug weiter nach Shiraz.

2. Tag, Freitag: Shiraz

Frühmorgens Landung in Shiraz. Transfer zum Hotel, Zimmerbezug und Zeit zum Ausspannen. Nach dem Mittagessen starten wir zur Rundfahrt durch die Stadt der Dichter, der Rosen und der Verliebten. Ein interessantes Stadtbild, welches durch den Einfluss der Kulturen der Achämeniden, Araber, Dailamiten und Mongolen geprägt wurde. Auf den üppigen Blumenornamenten der Nasir-al-Molk-Moschee begegnen wir der Liebe zur Poesie und zur Natur. Ferner besichtigen wir die beiden Mausoleen der bedeutendsten persischen Dichter, Hafez und Saadi, sowie den Schrein von Ali Ibn Hamzeh. Der Aussenhof dient als Friedhof. Die Innenräume des Schreins sind mit Spiegelmosaiken verziert. Dadurch wird eine verzauberte Atmosphäre vermittelt. Bei der Besichtigung des Schreins müssen Frauen einen Tschador tragen (Kostenlose Ausleihung vor Ort). Mit einem Spaziergang durch die Gärten von Eram und Naranjestan runden wir unsere Besichtigungen ab. Nun ist Basar angesagt. Die Stimmung ist locker in der Stadt der persischen Paradiesgärten (UNESCO-Welterbe).

3. Tag, Samstag: Shiraz – Persepolis – Yazd (480 km)

Frühe Abfahrt um die Besichtigung von Persepolis in der Morgenfrische und vor dem Ansturm der vielen Touristen zu geniessen. Persepolis (UNESCO-Welterbe) ist das Glanzlicht der altpersischen Kultur. Gleich beim Eingang: das Tor aller Länder, eine Inspiration für Toleranz und Weitsicht. Wo nur noch Bruchstücke übrig geblieben sind, fügt sie Ihr Reiseleiter bildhaft zusammen: Homakapitell, 100-Säulen-Saal, Apadana-Palast. Wie man sich von seinem Herrscher verabschiedete, demonstrieren uns die Felsengräber in Nagsch-e Rustam: monumentale Ehrendenkmäler, deren Felsreliefs Geschichten von den Siegen der Achämeniden-Könige erzählen. Die Fahrt führt uns weiter nach Pasargadae (UNESCO-Kulturerbe), der einst prachtvollen Hauptstadt des persischen Weltreiches. Besonders gut erhalten ist das Grabmal des Kyros. Ein idealer Ort um in dessen Schatten unser Pick-Nick zu geniessen. Weiterfahrt nach Abarkouh durch eine tief eingeschnittene Schlucht. Unser Weg führt zu unserem geographischen Reisehöhepunkt: der Pass im Löwengebirge (2500 m) und danach nach Abarkouh. Tausendjährige Zypressen, traditionelle Häuser, Windtürme und eine aus Lehm gebaute Moschee schmücken das Dorf. Unser Tagesziel Yazd erreichen wir am Abend.

4. Tag, Sonntag: Yazd

Yazd, am Rande der iranischen Zentralwüste, mit einer historischen Altstadt, welche geprägt wird durch die spezifische Architektur ihrer Lehmbauten. Hier finden wir kluge Ideen der Hitze zu trotzen: Windtürme zur Kühlung der Häuser, Zisternen zur Wasserversorgung. Ein weiterer Höhepunkt: Ein sakrales Monument und einer der herausragendsten Bauten des Irans: die blau gekachelte Freitagsmoschee mit ihren geschwungenen Arkaden, ein wahres Meisterwerk islamischer Architektur. Im Gegensatz zu der ansonsten trockenen Umgebung, begünstigt durch ihre Lage am nördlichen Abhang des Skir-Kuh-Gebirges (4055 m), sammelt sich hier im Frühjahr Schmelzwasser. Die Vegetation erfreut sich an diesem Wasser, was wiederum das Wachstum der Stadt begünstigt. Aber Yazd ist mehr als eine Stadt mit Charme und Charakter. Sie ist heute noch ein wichtiges Zentrum des Zoroastrismus, jener altpersischen Religion, die von Zarathustra gegründet wurde. Auf den Türmen des Schweigens führten die Zoroastrier ihre Bestattungsrituale durch. Die Stadt ist das Zentrum dieser uralten Religion, die das Feuer, das Wasser, die Erde sowie die Luft verehrt.

5. Tag, Montag: Fahrt nach Isfahan (320 km)

Verfallene Lehmziegelbauten, Zisternen und das alte Eishaus säumen unseren Weg zur Lehmziegelzitadelle von Meybod. Umgeben von grünen Inseln trotz Wüstenklima? Ein perfekt ausgeklügeltes Bewässerungssystem macht's möglich. Die Provinzstadt Nain könnte Ihnen wegen der gleichnamigen Teppiche geläufig sein, den unterirdischen Gebetsraum der Freitagsmoschee dagegen betreten Sie wahrscheinlichzum ersten Mal. Anschliessend Weiterfahrt nach Isfahan. Wenn man über das karge und staubige Hochland die ca. 1550 m hoch gelegene Oasen-Stadt erreicht, fühlt man sich fast wie im Paradies. Esfahan (persisch ausgesprochen), das sei die halbe Welt, so sagen es die Einheimischen stolz über ihre Stadt mit den unzähligen türkisfarbenen Kuppeln, herrlichen Gärten und Palästen.

6. Tag, Dienstag: Isfahan

Heute steht eine ganztägige Stadtbesichtigung durch den „Garden Eden“ auf dem Programm. Eine grosse Anzahl an Sehenswürdigkeiten warten auf uns. Die wichtigsten werden wir kennenlernen. Wir beginnen am Vierzig-Säulen-Palast, einem der zuletzt gebauten Gartenpaläste aus der Safaviden-Zeit. Weiter zum grossen Platz und zur Terrasse des Ali-Qapu-Palastes, von wo aus es den Blick auf einen der schönsten Plätze der Welt, den Meidan-e Imam (UNESCO-Kulturdenkmal), zu geniessen heisst. Moscheen und andere Prachtbauten geben sich ein Stelldichein. Die Imam-Moschee, die Shaik-Lotfollah-Moschee, und „last but not least“ schlendern wir durch den bunten Basar. Abendessen in eigener Regie.

7. Tag, Mittwoch: noch mehr Märchengeschichten

Wir beginnen am alten Stadtzentrum mit der Freitagsmoscheeder Seldschuken (UNESCO-Welterbe) wo uns Säle und Innenhof fesseln. Ferner, beim Besuch des zoroastrischen Feuertempels, erfahren wir beim Gespräch mit einem Priester mehr über diese altiranische Religion. Weiter zum armenischen Viertel „Djolfa“. Die armenische Gemeinde ist zwar auf wenige Tausend Menschen zusammengeschrumpft, dennoch lohnt sich der Abstecher. Wir besichtigen die reich verzierte Vank-Kathedrale aus dem 16. Jh. mit dem schönen Glockenturm sowie das angrenzende Museum. Über eine der vielen Brücken Isfahans muss man einfach gehen, auch wenn sie heute meist überflüssig sind - der Fluss führt oft kein Wasser mehr. Anschliessend heisst es feilschen im Basar und in dessen Umgebung. Hier entdecken Sie die Kunst der Silberschmiede, der Stoffdrucker und der Miniaturmaler, indem Sie ihnen bei der Arbeit über die Schulter schauen. Die Geheimnisse der persischen Küche lernen wir am Abend gemeinsam in einem Spezialitätenrestaurant der Altstadt kennen.

8. Tag, Donnerstag: Isfahan – Kashan – Qom – Teheran (390 km)

Weiterfahrt Richtung Norden zur Hauptstadt Teheran. Unterwegs besichtigen wir Kashan. Die Stadt und seine Vorläufersiedlungen gehören zu den am längsten besiedelten Plätzen auf dem iranischen Hochland. Die ehemals wichtige Handelsstadt ist auch für die Entwicklung der Keramik-Fliesen bekannt. Minarette in der Ferne kündigen die Stadt Qom an, wo Ayatollah Khomeini gelebt hat. Der Reichtum von Qom gründet sich auf die Grabmoschee der Fatima, eine der heiligsten Stätten der Schiiten, die mit der Geschichte der Stadt aufs Engste verknüpft ist. Die grosse Zeit der Stadt begann mit dem Aufstieg der Safaviden und der Zwangs-Schiitisierung ganz Irans. Shah Abbas liess das Heiligtum ausbauen und Shah Ali Fath liess zu Beginn des 19. Jhs. die 32 m hohe Kuppel vergolden. Heute ist Qom das Zentrum der Theologieschulen und nach Maschhad der wichtigste Pilgerort. Der Reiseleiter wird versuchen (keine Garantie), vor Ort eine Genehmigung zu erhalten, damit Sie den Aussenhof des Schreins der Fatemeh Ma`soumeh (Schwester des achten schiitischen Imams) besichtigen können. Am Abend erreichen wir Teheran

9. Tag, Freitag: Teheran

Teheran – zu Füssen schneebedeckter Viertausender gelegen – ist heute eine moderne 14 Millionen-Metropole. Im Nationalmuseum lassen wir die Reise Revue passieren und erleben nochmals vorislamische Geschichte, prähistorische Steinwerkzeuge von über 8000 Jahre, alte Tierfiguren bis zu den Reliefs aus der hellenistischen Ära. Nicht weit davon entfernt ist der Golestan Palast, der aus gutem Grund zuoberst auf der Liste der Sehenswürdigkeiten steht. Auch „Palast der Blumen“ genannt, ein Meisterwerk der Kadscharen-Dynastie, gehört er zu einer Gruppe von Gebäuden der persischen Herrscherfamilie und ist seit 2013 UNESCO-Weltkulturerbe. Als Abschluss des Tages, geniessen wir eine beschauliche Teestunde mit Künstlern. Die Kunstszene der islamischen Republik ist überraschend vielfältig, wie Sie im Gespräch erfahren werden.

10. Tag, Samstag: Teheran – Doha

Mit der Besichtigung der Saad-Abad-Palastanlage im Norden der Stadt und Residenz des letzten Schahs von Persien, stimmen wir uns nochmals auf vergangene Grössen ein. Wir besuchen den weissen Palast, einst Ort für Empfänge Reza Shahs und den grünen Palast, der seinen Namen von der mit grünen Relief-Marmorplatten verkleideten Fassade erhielt. In dieser Gegend, vor dem Elbursgebirge, blitzen die Villen der High Society. Hier im Norden der Stadt flanieren wir nochmals im Tajirish-Basar, der kleiner als der grosse Basar ist aber – wie man so schön sagt – „Klein aber fein“, bunt und vielfältig mit einer tollen und überaus freundlichen Atmosphäre. Inzwischen sind auch unsere letzten Vorurteile definitiv zerstreut. Beim Abschiedsabendessen stimmen wir uns auf den Rückflug ein. Transfer zum Flughafen und kurz vor Mitternacht Flug mit Qatar Airways nach Doha.

11. Tag, Sonntag: Doha – Zürich

Frühmorgens Landung in Doha und Weiterflug mit Qatar Airways nach Zürich wo wir gegen 7 Uhr ankommen. (Gesamtreisezeit: 9 Stunden & 50 Minuten)

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