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RundreisenDie Juwelen des Kaukasus

1. Tag, Schweiz - Tiflis

Am Morgen Flug mit Turkish Airlines via Istanbul nach Tiflis. Am Nachmittag Ankunft in Tiflis und Transfer zum Hotel.

2. Tag, Tiflis

Heute erkunden Sie Tiflis. Die Kulturmetropole überrascht durch ihre Weiträumigkeit und grosszügige Architektur. Kaum eine Stadt hat in der Vergangenheit so viele vollständige Zerstörungen erlitten wie sie, und doch hat die aussergewöhnliche Völkervielfalt auch dem modernen Tiflis noch den Reiz orientalischer Poesie verliehen, gemischt mit der frischen Atmosphäre einer Weltstadt. Sie besichtigen unter anderem die Schwefelbäder, die Georgisch-orthodoxe Kirche, die Armenisch-gregorianische Kirche, die jüdische Synagoge und die türkische Moschee. Zudem besuchen Sie die Sameba-Kathedrale, die Metechi-Kirche und die Narikala Festung, die Ende des 3. Jahrhunderts erbaut wurde und die wichtigste mittelalterliche Burg Georgiens war. Sie schlendern entlang der Schawtelistrasse mit ihren gemütlichen Cafés und Kunstgalerien und besuchen die Antschisschatikirche, das Nationalmuseum und den Rustaweliplatz, mit seiner kosmopolitischen Atmosphäre, der das Paliaschwili-Theater für Oper und Ballett, das Parlament und das Schota-Rustaweli-Theater beherbergt.

3. Tag, Tiflis - Mzcheta - Gori - Uplisziche - Tiflis

Heute erwartet Sie Mzcheta, die altehrwürdigste der georgischen Städte die - bevor der Stern des benachbarten Tiflis auf-, und ihr eigener unterging - eine der wichtigsten Handelsstädte zwischen dem Kaspischem und dem Schwarzem Meer an der Seidenstrasse war. Besuch der Dschwari-Kirche und der Basilika Sweti Zchoweli. Mzcheta steht auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Weiterfahrt nach Gori. Die Stadt verdankt ihre Berühmtheit Iossif Wissarionowitsch alias Koba alias Stalin. Sie besuchen das Museum in Gori, die Ausstellung zeigt unter anderem das Geburtshaus und den Salonwagen von Stalin. Danach Besichtigung von Uplisziche. Die Höhlenstadt, deren Alter auf dreitausend Jahre geschätzt wird, liegt zwölf Kilometer östlich von Gori am nördlichen Ufer vom Mtkvari. Anschliessend Rückfahrt nach Tiflis.

4. Tag, Tiflis - Kazbegi - Tiflis

Heute bringt Sie eine atemberaubende Fahrt von Gudauri entlang des Flusslaufes von Tergi nach Kazbegi. Auf dem Weg fahren Sie an der Ananuri-Festung und am Jinvali-Stausee vorbei und Sie haben die Möglichkeit die Handarbeiten der lokalen Bevölkerung zu sehen. Von Kazbegi aus unternehmen Sie eine gemütliche eineinhalbstündige Wanderung zur Kuppelkirche von Zminda Sameba (Dreifaltigkeitskirche), die auf einem dem Kasbek vorgelagerten Berg, dem Kwemi Mta (2170 Meter), thront. Mit etwas Glück können Sie von hier den höchsten Gletscher Georgiens, den Kazbegi (5047 Meter), bewundern. Fussmarsch zurück nach Kazbegi und anschliessend Rückfahrt durch die sagenumwobene Darjal-Schlucht nach Tiflis.

5. Tag, Tiflis - Telawi - Zinandali - Sighnaghi - Lagodechi - Sheki

Nach dem Frühstück Fahrt nach Telawi, Besichtigung des Stadtzentrums und Weiterfahrt in die industriell betriebene Weinkellerei in Zinandali. Die Weinkellerei ist eine der ältesten und grössten im Lande und Sie haben hier die Möglichkeit 5 verschiedene Weinsorten zu degustieren. Noch mehr als seinen Weinen verdankt Zinandali seinen Ruhm dem hier ansässigen Fürstengeschlecht der Tschawtschawadses, das im 19. Jahrhundert eine Schlüsselrolle im politischen und künstlerischen Leben Georgiens spielte. Das Landhaus der Tschawtschawadses ist eines der bestgehütetsten Museen des Landes. Anschliessend Besuch vom Frauenkloster Bodbe, eines der berühmtesten Klöster Georgiens und Fahrt nach Sighnaghi. Die reich ornamentierten Fenster- und Torbögen, die Terrassen und Balkone, das von wildem Wein umrankte Schnitzwerk der Geländer, sowie das Hellgrün oder Ocker der Fassaden muten an wie die Szenerie für einen Märchenfilm. Nach der Stadtrundfahrt geht es weiter an die georgisch-aserbaidschanische Grenze Lagodechi. Grenzformalitäten. Sie wechseln die Reiseleitung und das Transportmittel. Weiterfahrt durch eine besonders schöne bewaldete Berglandschaft in das Dorf Lekit. Hier sehen Sie die idyllisch auf einem Plateau gelegenen Ruinen des frühchristlichen Klosterkomplexes Yeddi Kilise (Sieben Kirchen) aus dem 12. Jahrhundert. Via das Dorf Gum und den charmanten Luftkurort Ilisu erreichen Sie am Abend Sheki.

6. Tag, Sheki - Gabala

Sheki ist einer der bekanntesten und ältesten Orte von Aserbaidschan. Von Wäldern umgeben breitet sich Stadt wie ein Amphitheater an den Südausläufern des grossen Kaukasus aus. Sheki war lange eine wichtige Station auf der Seidenstrasse. Sie besichtigen den Khan-Palast mit seinen herrlichen Fresken und Glasmalereien, den Souvenir Basar, die Juma-Moschee und die Karawansereien. Danach Fahrt in das Dorf Kish, wo die älteste Kirche Europas steht, die im 1. Jahrhundert gebaut wurde. Weiterfahrt in das Dorf Nidj, wo die Volksgruppe der Udins lebt. Hier ist noch die althergebrachte Lebensweise, seit Jahrhunderten so gut wie unverändert, spürbar. Anschliessend geht es weiter in das malerische Erholungsgebiet von Gabala. Die Region um Gabala gehört zu dem schönsten von Aserbaidschan und verfügt über eine reiche und bewegte Geschichte. Für 600 Jahre war Gabala (damals Kabbalah genannt) die Hauptstadt des kaukasischen Albaniens. Bis heute befinden sich hier die Ruinen der antiken Stadt und des Haupttores des kaukasischen Albaniens und es gibt eine grosse Anzahl an historischen und kulturellen Denkmälern aus verschiedenen Epochen in dieser Region.

7. Tag, Gabala - Lahij - Shamakhi - Baku

Frühstück im Hotel und Fahrt nach Lahij. Versteckt hinter steilen Bergen und Schluchten, auf einer Höhe von gut 1400 Meter liegt das Dorf Lahij. Bekannt für seine traditionellen Kupferschmiede war dies lange ein idealer Ort, um handgefertigte Samowars oder Güyüms (Wasserkrüge) zu erwerben und das dörfliche Treiben in den uralten Pflastersteingassen zu geniessen. Heute ist Lahij ein beliebtes Ausflugsziel geworden. Danach Weiterfahrt nach Shamakhi, früher bekannt für seine Weinberge. Die antike Stadt ist nachweislich seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. bewohnt und war vom 9. bis zum 17. Jahrhundert die Hauptstadt des Schirwan-Reiches. Zuerst besichtigen Sie die Kuppeln der Mausoleen von Yeddi Gumbaz. Die ehemals sieben Gräber der Schirwan-Schah-Dynastie sind teilweise über 200 Jahre alt und noch begehbar. Danach Besuch der Juma-Moschee und Halt in Maraza, wo Sie das imposante Diri-Baba Mausoleum sehen. Anschliessend Fahrt nach Baku.

8. Tag, Baku - Absheron Halbinsel - Baku

Nach dem Frühstück Besichtigungen rund um Baku. Die Hauptstadt von Aserbaidschan hat eine lange Geschichte, doch die Gründung von Baku ist weitgehend unbekannt. Der Ausflug beginnt mit einem Panoramablick vom höchsten Punkt der Stadt über Baku. Geniessen Sie vom Highland Park die Stadt, mit der hufeisenförmigen Bucht und den Bergen in der Umgebung, und bekommen Sie eine Vorstellung von den Kontrasten und dem Ausmass von Baku. Die Stadt ist bis hinunter zum Kaspischen Meer wie ein Amphitheater angelegt. Anschliessend besuchen Sie Bakus Altstadt Icheri Sheher, die eine Grösse von 22 Hektar umfasst, was nur ein kleiner Bruchteil der Gesamtfläche der Stadt (44000 Hektar) ist. Der Jungfrauenturm und der Schirwan-Schah-Palast sind nur ein paar der vielen Sehenswürdigkeiten in der Altstadt von Baku. Nach dem Mittagessen Besichtigung der Absheron Halbinsel. Sie besuchen das Heydar Aliyev Center, die Kultstätte des Feuertempels Ateshgah, das erste das historischen ethnographischen Reservat Gala und die Festung Mardakan. Danach Weiterfahrt nach Nardaran. Hier gibt es die landesweit grösste und prächtigste Moschee, die Mir Movsum Aga Moschee. Der Berg Yanardag ist eines der wenigen natürlichen Erdgasfeuer der Welt, die seit dem Altertum brennen. Bis zu drei Meter hoch schiesst das Feuer aus dem Boden der Absheron Halbinsel. Besonders auf dem Hintergrund eines nächtlichen Himmels bieten sie ein einmaliges Schauspiel.

9. Tag, Baku - Schweiz

Am Morgen Transfer zum Flughafen in Baku und Rückflug mit Turkish Airlines via Istanbul nach Zürich. Am Abend Ankunft in Zürich.

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