Malediven
Die Malediven - eine paradiesische Welt inmitten des tiefblauen Indischen Ozeans
Kristallklares Wasser, Schattenplätzchen unter saftig grünen Palmen, die Sonne und ein erfrischender Tropenwind auf der Haut, Korallen und Fische in allen Farben und Formen, weisse Strände so fein wie Puder, romantische Sonnenuntergänge wie aus dem Bilderbuch und ein Nachthimmel voller Sterne: das sind keine Traumvorstellungen - das sind die Malediven!
Geografische Lage / Fläche
Die Malediven sind ein Inselstaat im Südwesten der Südspitze Indiens im Indischen Ozean und bestehen aus mehreren Atollen und 1'190 Inseln, wovon 220 von Einheimischen bewohnt werden und 87 weitere für touristische Zwecke genutzt werden. Die Malediven bestehen aus 99% Wasser und aus 1% Land. Die Ganze Fläche beträgt 295 km2.
Klima
Die Malediven haben im meist ruhigen Indischen Ozean ein sehr konstant heisses, tropisches Klima. Die Temperaturen fallen selbst nachts selten unter 25 Grad.
Das Klima prägend sind er Südwest-Monsun von Mai bis Oktober und der Nordost-Monsun von November bis April. Der Südwest-Monsun bringt normalerweise im Juni und Juli Wind und intensive Niederschläge. Als beste Reisezeit gelten die Monate November bis April.
Daten und Fakten
Einwohner: ca. 395'650
Sprache: Die maledivische Sprache, Dhivehi, leitet sich vom mittelalterlichen Singhalesisch ab.
Religion: Der Islamist die alleinige Staatsreligion.
Strom: 220-240 Volt Wechselstrom, mit meist dreipoligen, englischen Steckdosen.
Zeitverschiebung
Zu Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) während Sommerzeit +3 Stunden / Winterzeit +4 Stunden.
Währung
Der Maledivische Rufiyaa ist in 100 Laari unterteilt.
Einreisebestimmungen
Alle Schweizer- und Westeuropäische Bürger benötigen für die Einreise auf die Malediven kein Visum. Sie benötigen einen gültigen Reisepass, der noch mind. 6 Monate über das Rückreisedatum gültig ist.
Tourismus
Seit der Ankunft der ersten europäischen Reisegruppe auf den Malediven im Jahr 1972 wuchs der Tourismussektor des Landes schnell und stetig. Innerhalb weniger Jahre stellten die Einkünfte aus dem Fremdenverkehr den grössten Teil des Bruttoinlandproduktes dar. Heute bietet der Tourismus 22'000 Arbeitsplätze und trägt über 30% zum Bruttoinlandprodukt der Inselrepublik bei.
Die meisten Hotels sind sogenannte Resorts, oftmals auf Privatinseln gelegen und gehören teilweise zu den besten Hotels der Welt. Die weissen Sandstrände und das klare Meerwasser machen jede dieser Inseln und Resorts zu kleinen Paradiesen.
Am 26. Dezember 2004 wurden zahlreiche Siedlungen und Touristenresorts auf den Inseln durch eine Flutwelle in Folge des Seebebens im Indischen Ozean stark beschädigt oder zerstört. Anders als die an den flachen Meeresbereichen gelegenen Küsten Sri Lankas oder Indiens, wo Tsunamis ihre Kraft entwickeln können, blieben die meisten Atolle von grösseren Zerstörungen verschont.
Infrastruktur
Nur in der Hauptstadt Malé, auf dem Addu-Atoll und der Insel Fuvamullah gibt es Strassen und Autos. Fahrzeuge haben eine geringe Bedeutung, da man mit Schiffen oder zunehmend mit Wasserflugzeugen bevorzugt reist. Fahrräder und Mopeds sind auch sehr beliebt, weil es sich für viele nicht lohnt, auf den kleinen inseln Auto zufahren. Auf den Malediven gilt Linksverkehr.
Der einzige internationale Flughafen (Flughafen Malé) befindet sich auf der Insel Hulhumalé (ehemals Hulule), nur wenige Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Zudem gibt es Regionalflughäfen. Die längste Strasse (asphaltiert und mit Autos befahrbar) geht von Hithadhoo bis Gan im Addu-Atoll. Drei durch Dämme verbundene Inseln werden durchquert.
Umweltschutz
Jede touristisch genutzte Insel betreibt obligatorisch eine eigene Müllverbrennungsanlage und eigene Meerwasserentsalzungsanlagen. Der dazu benötigte Strom wird mit Dieselgeneratoren erzeugt. Metall- & Plastikabfälle werden gesammelt und auf der Müllinsel Thila Fushi deponiert.
Um die naturnahe Attraktivität für Touristen zu erhalten, wurden strenge Regeln erlassen. Die früher traditionell für den Hausbau der Bewohner verwendeten Korallen dürfen, da sie onehin z.B. von Korallenbleiche bedroht sind, überhaupt nicht mehr genutzt werden. Statt dessen wird versucht, der Unterwasserwelt mit künstlichen Riffen zu helfen. Nur 20 Prozent einer Insel dürfen bebaut werden, kein Gebäude darf höher als die höchte Palme sein.





