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Gruppenreisen für Alleinreisende, Paare, Freunde, Familien oder VereineGeorgisches Märchen

1. Tag, Samstag, 21. April 2018, Schweiz - Tiflis

Am Morgen Flug mit Turkish Airlines via Istanbul nach Tiflis. Am Nachmittag Ankunft in Tiflis und Transfer zum Hotel. Zeit zur freien Verfügung und Abendessen in einem lokalen Restaurant.

2. Tag, Sonntag, 22. April 2018, Tiflis

Heute erkunden wir Tiflis. Die Kulturmetropole überrascht durch ihre Weiträumigkeit und grosszügige Architektur. Kaum eine Stadt hat in der Vergangenheit so viele vollständige Zerstörungen erlitten wie sie, und doch hat die aussergewöhnliche Völkervielfalt auch dem modernen Tiflis noch den Reiz orientalischer Poesie verliehen, gemischt mit der frischen Atmosphäre einer modernen Weltstadt. Wir besichtigen unter anderem die Schwefelbäder, die georgisch-orthodoxe Kirche, die armenisch-gregorianische Kirche, die jüdische Synagoge und die türkische Moschee, die Sameba-Kathedrale, die Metechi-Kirche und die Narikala Festung, die Ende des 3. Jahrhunderts erbaut wurde und die wichtigste mittelalterliche Burg Georgiens war. Zu Fuss geht es zurück zur Schawtelistrasse, mit ihren gemütlichen Cafés und Kunstgalerien und zur Antschisschatikirche. Mittagessen in einem lokalen Restaurant und anschliessend Besuch vom Nationalmuseum und vom Rustaweliplatz, der das Paliaschwili-Theater für Oper und Ballett, das Parlament und das Schota-Rustaweli-Theater beherbergt. Abendessen in einem lokalen Restaurant mit georgischer Volksmusik und Tänzen.

3. Tag, Montag, 23. April 2018, Tiflis - Dawit Garedscha - Bodbe - Sighnaghi

Nach dem Frühstück besichtigen wir als erstes den Klosterkomplex Dawit Garedscha. In der Einöde der Steppenwüste Garedja an der Grenze zu Aserbaidschan erstreckt sich das Gebiet um das Höhlenkloster über eine Länge von 25 Kilometer. Hier bildete sich im 10. Jahrhundert eine eigene Malschule heraus, wovon einige Fresken bis heute erhalten sind, bestechend schön durch ihren linearen Stil und die eigenwillig lichte Farbkomposition. Der Klosterkomplex, deren Ursprünge auf David, einer der 13 Syrischen Väter zurückgehen, ist sicherlich eines der aufregendsten Erlebnisse Georgiens. Mittagessen in einem lokalen Restaurant und anschliessend Besuch vom Frauenkloster Bodbe, eines der berühmtesten Klöster des Landes. Weiterfahrt nach Sighnaghi, in die Stadt der Liebe. Stadtrundfahrt in Sighnaghi. Die reich ornamentierten Fenster- und Torbögen, die Terrassen und Balkone, das von wildem Wein umrankte Schnitzwerk der Geländer, sowie das Hellgrün oder Ocker der Fassaden muten an wie die Szenerie für einen Märchenfilm. Abendessen in Ihrem Hotel in Sighnaghi.

4. Tag, Dienstag, 24. April 2018, Sighnaghi - Gremi - Alawerdi - Zinandali - Tiflis

Am Vormittag Besichtigung der Festung in Gremi. Die kleine Stadt Gremi, spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte des mittelalterlichen Georgiens. Als Hauptstadt von Kachetien im 16. bis 17. Jahrhundert war sie nicht nur Residenz der Könige von Kachetien sondern auch ein grosses Handelszentrum. Weiterfahrt in das orthodoxe Alawerdi-Kloster und danach Mittagessen in einem lokalen Restaurant. Anschliessend Besuch der industriell betriebenen Weinkellerei in Zinandali. Die Weinkellerei ist eine der ältesten und grössten im Lande und wir haben hier die Möglichkeit 5 verschiedene Weinsorten zu probieren. Noch mehr als seinen Weinen verdankt Zinandali seinen Ruhm dem hier ansässigen Fürstengeschlecht der Tschawtschawadses, das im 19. Jahrhundert eine Schlüsselrolle im politischen und künstlerischen Leben in Georgien spielte. Das Landhaus der Tschawtschawadses ist eines der bestbehütetsten Museen Georgiens. Rückfahrt nach Tiflis und Abendessen in einem lokalen Restaurant.

5. Tag, Mittwoch, 25. April 2018, Tiflis - Mzcheta - Uplisziche - Achalziche

Heute erwartet uns Mzcheta, die altehrwürdigste der georgischen Städte die - bevor der Stern des benachbarten Tiflis auf, und ihr eigener unterging - eine der wichtigsten Handelsstädte zwischen dem Kaspischem und Schwarzem Meer an der Seidenstrasse war. Besuch der Basilika Sweti Zchoweli und der Dschwari-Kirche. Mzcheta steht auf der Liste des UNESCO- Weltkulturerbes. Mittagessen in einem lokalen Restaurant. Danach Fahrt via die Stadt Gori, die ihre Berühmtheit Iossif Wissarionowitsch alias Koba alias Stalin verdankt, nach Uplisziche. Die Höhlenstadt, deren Alter auf dreitausend Jahre geschätzt wird, liegt zwölf Kilometer östlich von Gori am nördlichen Ufer des Mtkvari. Besichtigung von Uplisziche und abschliessend Fahrt nach Achalziche. Abendessen in Ihrem Hotel in Achalziche.

6. Tag, Donnerstag, 26. April 2018, Achalziche - Wardsia - Kutaisi

Nach dem Frühstück Besuch des Rabati Komplexes, der ein unvergleichbares Beispiel multikultureller Architektur ist. Rabati liegt auf einem Hügel auf der Nordseite des Flusses Potskhovi. Der Komplex besteht unter anderem aus seltenen Beispielen von traditionellen georgischen Häusern, einer Moschee, den Ruinen einer Koranschule, einer Zitadelle, einer Georgisch-orthodoxen Kirche und einem Museum. Weiterfahrt nach Wardsia und unterwegs Mittagessen in einem lokalen Restaurant. Das Höhlenkloster Wardsia ist schon von weither sichtbar. Gut 500 Meter ragt eine Felswand, die sich hier ein tiefes Bett gegraben hat, vom Ufer des Mtkvari in die Höhe. Selbst mit blossem Auge sind im zerklüfteten Hang Öffnungen erkennbar, die sich über mehrere durch Treppen, Galerien und Terrassen miteinander verbundene Etagen erstrecken. Anschliessend Fahrt nach Kutaisi und Abendessen in einem lokalen Restaurant.

7. Tag, Freitag, 27. April 2018, Kutaisi - Enguri Damm - Mestia

Besichtigung von den bekannten Sehenswürdigkeiten von Kutaisi: die Ruinen der Bagrati Kathedrale und die Akademie von Gelati, die auf der Liste der UNESCO steht. Vorbei an dem neuerrichteten spektakulären Parlament von Kutaisi geht die Fahrt weiter nach Sugdidi. Nach dem Mittagessen in einem lokalen Restaurant folgt der wohl aufregendsten Teil unserer Reise, wir fahren nach Mestia. Die swanische Bergwelt ist eine der majestätischsten und erhabensten ganz Europas, unberührt von Massentourismus und in den Höhenlagen von kaum je einem Menschen betreten. Unterwegs besuchen wir den Enguri Damm, der zusammen mit dem zugehörigen Wasserkraftwerk die umliegenden Dörfer mit Elektrizität versorgt. Ankunft in Mestia und Abendessen.

8. Tag, Samstag, 28. Arpil 2018, Mestia - Uschguli - Mestia

Nach dem Frühstück fahren wir mit Jeeps nach Uschguli. Das Dorf ist mit 2200 Meter über dem Meeresspiegel einer der höchstgelegenen europäischen Orte. Wir besuchen die Laghami St. Georg Kirche und den Svan Wohnkomplex, die St. Georg Kirche in Nakipari und das Ethnographische Museum in Uschguli. Mittagessen in einem lokalen Gästehaus in Uschguli. Abendessen in Ihrem Hotel in Mestia.

9. Tag, Sonntag, 29. April 2018, Mestia - Sugdidi - Batumi

Fahrt nach Sugdidi. Die Stadt war seit dem 17. Jahrhundert Residenz des megrelischen Fürstentums und ist wie Chobi aufs engste mit dem Fürstengeschlecht des Dadianis verbunden. Wir besuchen das Geschichts- und Volkskundemuseum Sugdidis im ehemaligen Fürstenpalast. Anschliessend Weiterfahrt in die jüngste der georgischen Städte, in die Hafenstadt Batumi am Schwarzen Meer. Mittagessen unterwegs in einem lokalen Restaurant. Seit 2010 schmückt Batumi eine sieben Meter hohe bewegliche Statue der Liebe. Die Skulpturen eines Mannes und einer Frau bewegen sich aufeinander zu, vereinigen sich in einem leidenschaftlichen Kuss und gehen wieder auseinander. Bildhauerin Tamara Kwessitadse widmete ihr Werk den Helden des Romans Ali und Nino von Kurban Said. Geniessen Sie die vielen repräsentativen Gebäude, Parks, Alleen und die zwei Kilometer lange Uferpromenade, inklusive dem städtischen Strand. Abendessen in einem lokalen Restaurant.

10. Tag, Montag, 30. April 2018, Batumi

Am Vormittag Besuch vom Botanischen Garten. Ungefähr neun Kilometer nördlich von Batumi erstreckt sich der Garten auf einer Landzunge nahe dem kleinen, für seinen Strand und das saubere Wasser beliebten Kurort Seljony Mys (Grünes Kap), der ein sehenswertes Ausflugsziel ist. Danach Fahrt zu den etwa zehn Kilometer südlich von Batumi gelegenen Ruinen der Festung Gonio, die seit Mitte der 1990er Jahre systematisch ausgegraben und erforscht werden. Die Anlage stammt aus der Römerzeit und gilt als eine der ältesten in Georgien. Rückfahrt nach Batumi und Mittagessen in einem lokalen Restaurant. Nachmittag zur freien Verfügung. Am Abend geniessen wir ein Abschiedsessen in einem lokalen Restaurant in Batumi.

11. Tag, Dienstag, 1. Mai 2018, Batumi - Schweiz

Am Morgen Transfer zum Flughafen in Batumi und Rückflug mit Turkish Airlines via Istanbul nach Zürich. Am Abend Ankunft in Zürich.

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